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TU Berlin

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Senkung von NOx-Emissionen in Gasturbinen durch periodisch gezündetete Pilot-Vormischflammen

Senkung der NO-Emissionen durch Erweiterung des Betriebsbereiches
 

Das hier am Institut verfolgte Konzept zur weiteren Reduktion von Stickoxiden besteht in der Ausdehnung des Betriebsbereiches hin zur mageren Verlöschgrenze mithilfe von periodisch gezündeten Pilot-Vormischflammen. Dadurch lässt sich die mittlere Temperatur der Pilot-Vormischflamme durch Einstellen eines gewünschten Luftüberschusses in dem Maße absenken, dass einerseits die NOx-Emissionen auf niedrigen Niveau verbleiben und andererseits die stabilisierende Wirkung der Pilotflamme nicht verloren geht. Gleichzeitig verspricht diese Art der Verbrennungskontrolle eine geeignete Methodik gegen aufretende thermoakustische Instabilitäten zu sein. Diese Idee ist aber nur dann für den Einsatz in Gasturbinen sinnvoll, wenn die periodisch gezündeten Pilot-Vormischflammen bei verschiedenen Betriebspunkten sicher funktionieren und direkt kontrollierbar bleiben.

Die prinzipielle Machbarkeit des Konzeptes soll unter atmosphärischen Bedingungen mit einem drall-stabilisierten Brenner untersucht werden. Zur Erzeugung der periodisch gezündeten Pilot-Vormischflammen wird ein Flammen-Pulsations-Rohr verwendet, das in dem Brenner eingebaut werden kann.

Bearbeiter: Peter Albrecht

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