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TU Berlin

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CLEAN-GT

Ziel des Projekts CLEAN-GT war es, die Machbarkeit eines innovativen, modernen Gasturbinen-Zyklus für die Stromerzeugung nachzuweisen, der nassen Verbrennung. Zusammen mit Laborelec / GDF Suez wurde ein Entwurf für ein neues Gasturbinen-Design entwickelt.

Kern dieses Gasturbinendesigns ist der dampfunterstützte Betrieb der Brennkammer, wodurch Wasserstoff, Biogas und Erdgas bei deutlich reduzierten Emissionen verbrannt werden können. Durch Variieren der aus der Abwärme erzeugten und in die Brennkammer eingespritzten Dampfmenge wird ferner das Verhältnis von erzeugter elektrischer Leistung und Wärme entkoppelt. Für Kraft-Wärme-Kopplungsanwendungen erhöht dies die Betriebsstunden pro Jahr erheblich und erhöht den wirtschaftlichen Wert der Gasturbine.

Dezentrale Stromerzeugung und großscalige Energieerzeugung in Kraftwerken sind zwei wichtige Märkte für die innovative Technologie, die beide in CLEAN-GT bewertet wurden.

Das CLEAN-GT-Konzept ist eine Schlüsselkomponente für die notwendigen Einsparungen in Bezug auf Treibhausgase und smogbildende Schadstoffe in Europa, und zwar zu niedrigeren Kosten im Vergleich zum Stand der Technik. Eine Prototyp-Gasturbine wurde erfolgreich entwickelt und installiert.

Das Projekt wurde in drei Unterthemen unterteilt

  • Marktanalyse (I): Identifikation des Marktpotenzials und möglicher Zugangsstrategien
  • Technische Arbeit (II): Entwicklung eines Demonstrators, der das Potenzial der Technologie veranschaulicht und zur Validierung der Ergebnisse der Systemanalyse verwendet wird
  • Systemanalyse (III): Thermodynamische Analyse und Vorhersage der Leistung von auf der nassen Verbrennung basierenden Gasturbinen

 

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